Zeitlinienstruktur-Arbeit
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Voraussetzungen: solide Vorkenntnisse in der Arbeit mit NLP und dem “Sozialen Panorama”
Der 2-tägige Workshop mit Wolfgang Walker ist im Rahmen der Weiterbildung zum “NLP-Berater” und “NLP-Therapeut”, DVNLPt anerkennungsfähig.
Die am Institut entwickelte “Zeitlinienstruktur-ArbeitTM” ergab sich aus der Notwendigkeit, wirksame Möglichkeiten zur Behandlung sog. “Residualstörungen” zu finden. In der Fachwelt gelten diese Phänomene als mit den bekannten Mitteln nicht wirklich behandelbar. Auch klassisch ressource- und zielorientierte NLP-Methoden erwiesen sich als weitgehend wirkungslos. Infolge der damit einhergehenden Chronifizierungstendenzen werden daher langfristige und kostspielige Hilfen für die Betroffenen etabliert.
Bei den sog. “Residualstörungen” handelt es sich um unspezifische Symtombilder, die von einer allgemeinen Müdigkeit und Erschöpfbarkeit, Antriebslosigkeit, vermehrten Ängstlichkeit sowie verringerter Belastbarkeit gegenüber Anforderungen gekennzeichnet sind. Auch die Fähigkeiten, sich Ziele zu setzen, zu planen, eigene Gefühle wahrzunehmen oder sich – umgekehrt – von diesen zu distanzieren ist deutlich eingeschränkt. “Residualstörungen” sind typischerweise nach depressiven Episoden und psychotischen Schüben zu beobachten. Kliniker beobachten überdies seit langem, daß insbesondere das subjektive Zeiterleben der betroffenen Menschen massiv verzerrt erscheint. Konzeptionell verstanden wurde diese Beobachtung bislang jedoch nicht. (Näheres hierzu finden Sie hier …)
Der Wissensfundus des NLP bot hier neue Ansatzpunke. Bereits Mitte der 80er Jahre hatten Steve und Connirae Andreas, bedeutende NLP-Entwickler der ersten Generation, sog. “Zeitlinien (time-lines)” in ihrem Einfluß auf das subjektive Erleben erforscht. (Näheres hierzu finden Sie hier …) Es lag also nahe, das Phänomen der “Residualstörungen” auf dieser Basis zu erkunden (symptom modeling). (Ein Vortrag zu diesem Thema ist hier erhältlich …)
Dabei zeigte sich, daß diese sehr eng mit bestimmten Strukturmustern der individuellen Zeitrepräsentation korrelieren. Korrigiert man diese, so lösen sich diese Symptombilder sehr häufig auf.
Die Inhalte im Einzelnen:
» Grundmodelle NLP-basierter Veränderungsarbeit
» Gesetzmäßigkeiten im mentalen Raum
» Indikationen und Kontraindikationen der “Zeitlinienstruktur-ArbeitTM”
» Wohlgeformtheitskriterien funktionaler Zeitlinienstrukturen
» Die Analyse individueller Zeitlinienstrukturen
» Die Veränderung individueller Zeitlinienstrukturen